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Bericht aus der Gemeinde

Da seit der letzten Ausgabe des Rinkiekers nur zwei Sitzungen der Gemeindevertretung stattgefunden haben, möchte ich an dieser Stelle kurz auf einige wichtige Themen eingehen.

 

Da ist zum einen die Erweiterung der Kindertagesstätte, damit wir Platz schaffen für eine weitere Krippengruppe. Im Sommer dieses Jahres wird die jetzige Krippe an ihre Kapazitätsgrenze stoßen. Um zu verhindern, dass Kinder abgewiesen werden müssen, haben wir beschlossen, die Kindertagesstätte erneut zu erweitern. Der hierfür erforderliche Gruppenraum wird durch eine Aufstockung des eingeschossigen Bereichs links vom Eingang entstehen. Dieser Bereich war schon bei der letzten Erweiterung als Ausbaureserve festgelegt worden.

Die erneute Erweiterung erfordert den Bau zusätzlicher sanitärer Anlagen und eines Begegnungsraums. Außerdem wird die Einstellung weiterer Mitarbeiter notwendig, was wiederum den Bau eines Personalraums bedingt. Die Baumaßnahme ist mit Kosten von ca. 450.000 € verbunden. Das erscheint - gerade im Verhältnis zur vorhergehenden Aufstockung um zwei Gruppen - sehr viel. Aber wir dürfen dabei nicht vergessen, dass die derzeitige Auftragslage im Baugewerbe sehr gut ist und deshalb extrem hohe Aufschläge verlangt werden können. Sicherlich wird sich diese Situation über kurz oder lang verändern. Das kommt für uns aber leider zu spät, denn wir benötigen die Erweiterung spätestens nach den Sommerferien, wenn wir die hohe Qualität und Attraktivität unserer Kindertagesstätte erhalten wollen. Das Bauvorhaben haben wir auf der Sitzung der Gemeindevertretung am 22.02.2018 endgültig verabschiedet, sodass die Arbeiten nach den erforderlichen Ausschreibungen beginnen können. Immerhin sind wir in der glücklichen Lage, dass die Gemeinde den Ausbau der Kindertagesstätte mit dem Erlös aus dem Verkauf der Baugrundstücke südlich des Hermann-Claudius Wegs vollständig selbst bezahlen kann. Außerdem bekommen wir für den Ausbau auch eine Förderung des Landes Schleswig-Holstein - und zwar bis zur Hälfte des Investitionsbetrags.

 

Apropos Geld: Der Schuldenstand der Gemeinde beläuft sich zum 31.12.2017 auf rund 980.000 € und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 60.000 € gesunken. Die Rücklage beträgt demgegenüber - unter Berücksichtigung weiterer Verpflichtungsermächtigungen für das Jahr 2018 - knapp 1.000.000 €, wobei dieser Betrag rechnerisch vollständig aus dem Erlös der Grundstücke für das neue Baugebiet stammt, der im Jahr 2017 bei 1.148.000 € gelegen hat. Für das Jahr 2018 rechnen wir mit einem weiteren Erlös von 128.000 €. Die Schulden der Gemeinde sind danach also mehr als gedeckt. Mit dem Geld werden wir im Jahr 2019 ein Darlehen von 140.000 € ablösen. Dadurch werden Zins und Tilgung jährlich um 15.000 € zurückgehen, was uns im Verwaltungshaushalt entlastet, denn dieser ist nach wie vor defizitär. Eine weitere Reduzierung der Darlehen lohnt sich derzeit allerdings nicht, weil neben hohen Vorfälligkeitsentschädigungen auch haushalterische Gründe dagegenstehen. Denn, je besser wir als Gemeinde finanziell dastehen, umso größer sind die Begehrlichkeiten von Amt und Kreis, d.h. wir laufen in Gefahr, dass unsere dortigen Zahlungsverpflichtungen (die sog. Umlagen) zunehmen. Daher ist ein gewisser Schuldenstand für uns durchaus erstrebenswert.

 

Ein weiteres Thema, das uns bereits längere Zeit beschäftigt, ist die Erneuerung der Poststraße und der Straße Papierholz (K32). Nachdem wir dem Kreis Stormarn unsere Forderung nach einer schnellen Erneuerung der Straße und einem für Fußgänger sicheren Ausbau des Bürgersteigs bereits im Oktober übermittelt hatten, tat sich genau: nichts. Entgegen der Zusage des Kreises werden konkrete Planungen nur sehr zögerlich bekannt. Vor diesem Hintergrund fühlen auch wir uns zunehmend hingehalten und wollen mit Ihnen den Schulterschluss üben. Daher haben wir im Allgemeinen Ausschuss - neben dem förmlichen Weg - beschlossen, eine öffentliche Resolution an den Kreis Stormarn zu verabschieden, worin wir u.a. kurzfristig Geschwindigkeitsbegrenzungen in den Straßen Papierholz und Poststraße sowie eine Überwachung derselben durch Geschwindigkeitsmessungen der Polizei fordern. Diesen Forderungen konnten/ können Sie sich mit ihrer Unterschrift anschließen. Unterschreiben Sie hierzu bei den örtlichen Geschäften oder kommen Sie zu einer der nächsten Sitzungen der Gemeinde. Die Resolution soll voraussichtlich Ende April an den Kreis Stormarn übergeben werden. Wir erhoffen uns dadurch, dass die Gemeinde in die Planungen besser einbezogen wird und möglichst bald Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung erfolgen. Eine Reaktion des zuständigen Kreisverkehrsausschusses lag bis zum Redaktionsschluss nicht vor. Sollte sich nichts tun, werden wir weiterhin - und vor allem öffentlich - auf unsere Situation aufmerksam machen.

Noch zwei Hinweise: Die Straßenlaternen auf dem Gemeindegebiert wurden Ende des Jahres auf LED-Technik umgestellt. Damit wurde eine Forderung, die von der SPD Fraktion bereits im Jahr 2009 erstmalig erhoben wurde, endlich umgesetzt. Die Bürgersteige sind nun bei Dunkelheit deutlich besser zu erkennen. Und das bei einem weiter reduzierten Stromverbrauch. Sollten sie dennoch blinde Flecken im Ort ausmachen, teilen Sie uns dies bitte mit: Rinkieker@web.de

 

Auch der Glasfaserausbau durch die Vereinigten Stadtwerke (VSG) kann beginnen. Die Anschlussquote von 35% wurde im Februar erreicht. Bis zum Beginn der Bauarbeiten können interessierte Bürger weiterhin einen Anschluss buchen, ohne die Anschlussgebühr von 800 € zahlen zu müssen.

 
 

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